Berlin dominiert Volleyball, Eishockey und Handball – nur nicht im Fußball
Niklas NeumannBerlin dominiert Volleyball, Eishockey und Handball – nur nicht im Fußball
Berlin beweist erneut seine Vorherrschaft im deutschen Sport – nur nicht im Fußball
Die Hauptstadt hat in dieser Saison in Volleyball, Eishockey, Basketball und Handball die höchsten Weihen errungen. Doch trotz dieser Erfolge bleibt Berlin in der Bundesliga ein Außenseiter.
Die BR Volleys sicherten sich mit einem Sieg in Lüneburg ihre zehnte Meisterschaft in Folge im Männer-Volleyball. Rund 50 mitgereiste Fans feierten, als das Team die ungebrochene Dominanz der Hauptstadt in dieser Sportart fortsetzte. Stabilität in der Führung war der Schlüssel zu diesem anhaltenden Erfolg.
Im Eishockey holte sich das Berliner Team zum fünften Mal in sechs Jahren den nationalen Titel. Unterdessen bereitet sich Alba Berlin im Basketball auf die Bundesliga-Playoffs vor. Auch die Handballer der Füchse Berlin erreichten das Halbfinale der Champions League – ein weiterer Beleg für Berlins Vielseitigkeit im Sport.
Ganz anders sieht es im Fußball aus: Hertha BSC gewann seinen letzten Meistertitel 1931, fast ein Jahrhundert ist das her. Zwar sicherte sich Union Berlin an diesem Wochenende dank des Unentschiedens von Wolfsburg in Freiburg den Klassenerhalt in der ersten Liga – doch die Bundesliga bleibt die einzige große europäische Liga, in der die Hauptstadt kaum eine Rolle spielt.
Berlin führt nun in Volleyball, Eishockey, Basketball und Handball. Doch während die Stadt in diesen Sportarten konsequent glänzt, bleibt sie im Fußball ein Schatten ihrer selbst. Vorerst bleibt Berlins Dominanz fest außerhalb der Bundesliga verankert.






