23 March 2026, 18:22

Berlin-Spandau bekommt 51,5 Meter hohen Spektrum-Turm für internationale Fachkräfte

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text, das den ursprünglichen Entwurf für die Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg zeigt.

Berlin-Spandau bekommt 51,5 Meter hohen Spektrum-Turm für internationale Fachkräfte

Neuer 51,5 Meter hoher Turm namens Spektrum entsteht auf dem ehemaligen Osram-Gelände in Berlin-Spandau

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Auf dem Areal der einstigen Osram-Glashütte in Berlin-Spandau soll mit dem Spektrum ein 51,5 Meter hohes Gebäude mit 15 Stockwerken entstehen. Der Turm wird vorläufigen Wohnraum für internationale Fachkräfte und projektbezogene Teams bieten. Er ist Teil der umfassenden Neugestaltung des LUXWERK-Komplexes, der moderne Anforderungen mit Denkmalschutz verbindet.

Das Gelände, auf dem früher Osram Glas produzierte, wird zu einem gemischt genutzten Zentrum umgestaltet. Die Entwickler erhalten historische Schlüsselbauten und ergänzen sie um neue Flächen für Produktion, Forschung und Kreativwirtschaft. Hohe Decken und flexible Grundrisse sollen Unternehmen im Siemensstadt-Quartier ansprechen.

Der Spektrum-Turm selbst konzentriert sich auf die Unterbringung von Facharbeitern, Technikern und Projektteams. Sein Design reagiert damit auf den lokalen Mangel an geeignetem Kurzzeitwohnraum für Berufstätige. Verantwortlich für das Projekt sind die Büros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten, die auch die Einbindung in die Gesamtentwicklung des LUXWERK-Geländes steuern.

Während in der Nähe des Siemens-Campus weitere Hochhausprojekte – darunter ein Hotelturm – im Gespräch sind, wurden für das LUXWERK-Areal bisher keine zusätzlichen Gewerbe- oder Forschungsflächen jenseits des Spektrum bestätigt.

Nach Fertigstellung wird der Spektrum-Turm auf 15 Etagen vorübergehenden Wohnraum in einem revitalisierten Industrieareal bieten. Seine Funktion als Wohnort für die Siemensstadt-Belegschaft spiegelt den Wandel des Viertels hin zu Innovation und spezialisierter Arbeitswelt wider. Weitere Details zu den Gewerbe- und Forschungsflächen des Komplexes könnten im Laufe des Baufortschritts bekannt werden.

Quelle