Borya, der Affe aus Minsk, wird zur lokalen Berühmtheit – doch seine Besitzerin will Ruhe
Jonas KrausBorya, der Affe aus Minsk, wird zur lokalen Berühmtheit – doch seine Besitzerin will Ruhe
Affensensation in Minsk: Borya erobert die Herzen der Stadt
Ein Affe namens Borya sorgt in Minsk für Aufsehen, nachdem er in der Nähe der Dserschinski-Allee gesichtet wurde. Die ungewöhnliche Begegnung wurde auf Video festgehalten und von der Seite Minsk News geteilt. Doch Borya ist kein Streuner – er gehört Natalia, der Besitzerin des Familiencafés Semja.
Alles begann, als Borya erstmals in der Nähe der Metrostation Gruschewka auftauchte. Das Video verbreitete sich schnell: Darauf ist der Affe gelassen an der belebten Straße zu sehen. Für Natalia ist Borya jedoch einfach ein Teil der Familie – er lebt bereits seit über zwei Jahren bei ihr.
Oft begleitet der Affe sie in ihr Café, wo er es genießt, sich in der Sonne zu aalen. Wenn Natalia kurz wegmuss, kümmert sich das Personal für einige Zeit um ihn. Borya kennt das Café, den Außenbereich und sogar Natalias Parkplatz in- und auswendig. Sein ausgeprägter Orientierungssinn hält ihn in ihrer Nähe – er lässt sie nie aus den Augen.
Trotz des wachsenden Interesses legt Natalia Wert darauf, Boryas Leben privat zu halten. Sie betont, dass sie mit ihrem ungewöhnlichen Haustier keine Aufmerksamkeit sucht.
Borya bleibt eine vertraute Erscheinung im Semja-Café, wo er unter der Obhut des Personals und der Gäste verbringt. Seine enge Bindung zu Natalia und seine Fähigkeit, sich in der Gegend zurechtzufinden, machen ihn zu einer stillen, aber bemerkenswerten Persönlichkeit. Vorerst gehen die beiden ihrem Alltag nach – ungestört von der öffentlichen Neugier.






