BTS feiern triumphales Comeback mit neuem Album Arirang – doch ein Mitglied fehlt fast
Lukas BauerBTS feiern triumphales Comeback mit neuem Album Arirang – doch ein Mitglied fehlt fast
BTS kehren mit ihrem fünften Studioalbum Arirang zurück
Die Gruppe veröffentlichte am Freitag ihr neues Werk – das erste vollständige Studioalbum seit fast vier Jahren. Arirang umfasst 14 Titel, darunter die Leadsingle Swim. Weltweit versammelten sich Fans online, um das Comeback-Konzert zu verfolgen, das während eines Livestreams vom Gwanghwamun-Platz in Seoul über 18,4 Millionen Zuschauer anzog.
Das Album markiert einen bedeutenden Moment für BTS, da es drei Jahre und neun Monate nach ihrem letzten vollständigen Release erscheint. Allerdings gestaltete sich die Mitwirkung von Mitglied Jin schwierig. Aufgrund seiner Verpflichtungen für eine Solotournee stieß er spät zum Songwriting-Camp in den USA. Gesundheitsprobleme schränkten seine Beteiligung weiter ein, sodass er schließlich nicht in den Songwriting-Credits aufgeführt wird.
Trotz dieser Rückschläge ist Jins künstlerischer Einfluss in Arirang spürbar. Einige Hörer erkannten seinen unverwechselbaren Stil in den Stücken wieder. Dennoch löste seine begrenzte Beteiligung Kritik unter Fans aus. Viele fragten, warum die Agentur seinen Zeitplan nicht angepasst habe, um eine vollständige Zusammenarbeit zu ermöglichen. Andere äußerten Besorgnis über sein Erscheinungsbild während des Livestreams und verwiesen auf ungewöhnlich steife Mimik.
Die Samstagsperformance, die weltweit über Netflix übertragen wurde, entwickelte sich zu einem der meistgesehenen Events dieser Art. Während Fans den Platz in Seoul füllten, schalteten Millionen weitere online zu – ein Beweis für die anhaltende Popularität der Gruppe.
Die Veröffentlichung von Arirang unterstreicht sowohl den anhaltenden Erfolg von BTS als auch die Herausforderungen, denen sich die Mitglieder stellen müssen. Jins reduzierte Rolle bei der Produktion lenkt die Aufmerksamkeit auf Termindruck und gesundheitliche Bedenken. Gleichzeitig bestätigen das starke Albumdebüt und der rekordverdächtige Livestream den Status der Gruppe als globale Musikmacht.






