10 May 2026, 02:13

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven steigen – doch Winter bleibt im Fokus

Balkendiagramm, das den Prozentsatz von Russlands natürlichen Gasimporten in Europa zeigt, mit Text, der Investitionsprozentsätze angibt.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven steigen – doch Winter bleibt im Fokus

Gasreserven in Deutschland steigen leicht – Bundesnetzagentur dämpft Sorgen um Versorgungssicherheit

In den vergangenen Wochen sind die Gasspeicherstände in Deutschland leicht angestiegen, was die Befürchtungen über die Versorgungssicherheit etwas mildern konnte. Die Bundesnetzagentur hat nun Kritik an den aktuellen Füllständen zurückgewiesen und betont, dass es keinen Grund zur Panik gebe.

Allein in den letzten zwei Wochen sei der Füllstand der Gasspeicher um drei Prozentpunkte gestiegen, hieß es. Agenturpräsident Klaus Müller räumte zwar ein, dass viele Bürger sich wünschten, die Speicher wären bereits bis Mitte Mai vollständig gefüllt. Doch dies sei weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend erforderlich.

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Die großen Kavernenspeicher in Deutschland könnten bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen aufgefüllt werden, erklärte Müller. Zudem hätten die vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Gasversorgung gespielt. Zwar bleibe die Speicherung wichtig, doch die angespannte Lage der Jahre 2022 und 2023 bestehe nicht mehr in gleichem Maße.

Müller betonte, dass die Gasgroßhändler weiterhin in der Verantwortung stünden, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Trotz der Fortschritte beobachte die Behörde die Entwicklung weiterhin genau.

Mit den aktuellen Aussagen will die Bundesnetzagentur die Bevölkerung beruhigen: Angesichts steigender Speicherstände und der vorhandenen LNG-Infrastruktur sehe man derzeit keine akute Gefahr. Die Händler würden die Versorgungssicherheit auch im Hinblick auf den kommenden Winter weiter im Blick behalten.

Quelle