18 April 2026, 16:16

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Altes von der deutschen Regierung ausgegebenes Zertifikat mit handgeschriebener Schrift und einem Logo oben.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Gesundheitswesen beschleunigen soll. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, die Verfahren für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen zu vereinfachen. Das Gesetz wurde am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition und der Grünen verabschiedet.

Das Gesetz sieht Maßnahmen vor, um die Anerkennung von Qualifikationen zu straffen, zu standardisieren und zu digitalisieren. Zudem ermöglicht es den Bundesländern, die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsausbildung zu prüfen. Befürworter argumentieren, dass dies den bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten verringern werde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die rechtspopulistische AfD lehnte den Gesetzentwurf ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrates. Bei einer Verabschiedung treten die Änderungen am 1. November 2026 in Kraft.

Die neuen Regelungen gelten für Fachkräfte im Gesundheitsbereich, die in Deutschland eine Anerkennung ihrer Abschlüsse anstreben. Die Bundesländer werden künftig die Sprachkompetenz der Antragstellenden bereits in einem früheren Stadium des Verfahrens bewerten. Das Gesetz soll die Überprüfung von Qualifikationen schneller und effizienter gestalten.

Quelle