17 April 2026, 16:35

Elfjähriger rettet Spielplatz in Halle vor Tiefgaragen-Plänen

Stadtspielplatz mit Graffiti, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Bänken und einem Mülleimer, mit Menschen und Fahrzeugen auf der Straße und dem Himmel im Hintergrund.

Elfjähriger rettet Spielplatz in Halle vor Tiefgaragen-Plänen

Ein Spielplatz in Halle (Saale) bleibt erhalten, nachdem die Behörden Pläne für eine Tiefgarage verworfen haben. Die Entscheidung fiel, nachdem ein elfjähriger Junge in einer Stadtratssitzung Bedenken geäußert hatte. Das Gelände am Rathenauplatz soll nun für über eine Million Euro saniert werden.

Der Streit begann, als sich das Gerücht verbreitete, der Spielplatz am Rathenauplatz solle abgerissen werden – angeblich, um Platz für eine Tiefgarage zu schaffen. Der elfjährige Jonathan nahm daraufhin an einer Stadtratssitzung teil, um seine Sorgen über den drohenden Verlust des Spielplatzes vorzutragen.

Tatsächlich hatten Stadtverantwortliche erwogen, dort eine Garage zu bauen, um das Parkplatzproblem zu entschärfen. Doch die Pläne wurden wegen der hohen Kosten fallen gelassen. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt bestätigte später, dass an der Stelle keine unterirdische Anlage entstehen werde.

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Trotz des gescheiterten Garagenprojekts sucht die Stadt weiterhin nach Lösungen für den Parkplatzmangel. Eine Option sieht den Bau kleinerer Quartiersgaragen in Gebieten mit knappen Parkmöglichkeiten vor. Derweil wird der Spielplatz nach Abschluss der für eine Million Euro geplanten Sanierung wieder vollständig zugänglich sein.

Der Spielplatz am Rathenauplatz bleibt also bestehen, nachdem die Garagenpläne vom Tisch sind. Die Sanierungsarbeiten laufen bereits und werden mit über einer Million Euro finanziert. Gleichzeitig prüft die Stadt alternative Ansätze, um die Parkplatznot in stark frequentierten Bereichen zu lindern.

Quelle