Ex-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Emma WernerEx-Trump-Beamter behauptet Teleportation zwischen zwei Waffle-House-Filialen
Gregg Phillips, ein ehemaliger Beamter der Trump-Administration, sorgte 2025 für Schlagzeilen, nachdem er behauptet hatte, zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House teleportiert worden zu sein. Die skurrile Aussage fiel in eine Zeit, in der er gegen Krebs kämpfte und wegen gewalttätiger Äußerungen über den früheren Präsidenten Joe Biden in der Kritik stand.
Seine Aussagen zogen breite Aufmerksamkeit auf sich und warfen Fragen nach seiner Eignung für öffentliche Ämter auf. Der Nachrichtensender CNN widmete ihm ein Porträt, das seine ungewöhnlichen Überzeugungen näher beleuchtete.
Phillips erzählte seine Teleportationsgeschichte erstmals in einem Interview mit CNN. Er beharrte darauf, innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum nächsten versetzt worden zu sein, und unterstrich später mit den Worten: "Ich weiß, was ich erlebt habe" und "Gott lässt sich nicht spotten."
Die Behauptungen verschärften bestehende Bedenken hinsichtlich seines Urteilsvermögens. Demokraten aus Washington hatten bereits Zweifel geäußert, nachdem er gewalttätige Kommentare über Biden abgegeben hatte. In der Folge wurde ein geplanter Auftritt vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses abgesagt.
Zudem geriet Phillips in Konflikt mit Devin Nunes, dem CEO des sozialen Netzwerks Truth Social. Nach seiner Schilderung des Vorfalls bei CNN warf er der Plattform vor, seine Reaktion zensiert zu haben. Ein Sprecher führte die Probleme später auf einen technischen Fehler zurück.
Zu diesem Zeitpunkt leitete Phillips bei der Bundeskatastrophenschutzbehörde FEMA die Abteilung für Einsatz und Wiederherstellung. Die Behörde litt unter Instabilität – innerhalb von nur 15 Monaten hatten bereits drei nicht ausreichend qualifizierte kommissarische Leiter die Position inne. Trotz öffentlicher Kritik gab es keine dokumentierten Schritte, um die Eignung der Führungskräfte zu überprüfen. Die Daily Mail kontaktierte FEMA um Stellungnahme, erhielt jedoch keine Antwort.
Phillips zog seine Teleportationsbehauptungen nie zurück und entschuldigte sich auch nicht für seine Äußerungen über Biden. Seine Aussagen sowie die anhaltenden Führungsprobleme bei FEMA warfen Fragen nach der Verantwortungskultur innerhalb der Behörde auf. Seit dem Skandal gab es keine weiteren bekannten Maßnahmen oder offiziellen Reaktionen von FEMA.






