Falkenberg/Elster verlässt Brandenburgs einzige Amtsgemeinde – was bedeutet das für die Region?

Minister ruft Gemeinden auf, vermehrt freiwillige Fusionen anzustreben - Falkenberg/Elster verlässt Brandenburgs einzige Amtsgemeinde – was bedeutet das für die Region?
Brandenburgs einzige Amtsgemeinde steht vor Veränderungen, da sich eines ihrer Mitglieder, Falkenberg/Elster, zum Austritt bereitmacht. Innenminister René Wilke schließt eine erneute flächendeckende Gebietsreform trotz wachsender Sorgen über Personalmangel in Kleinstädten aus. Stattdessen setzt er auf freiwillige Fusionen und gemeinsame Verwaltungsdienste, um die Effizienz zu steigern.
Die Amtsgemeinde im Landkreis Elbe-Elster entstand 2019, als sich vier Städte – Bad Liebenwerda, Mühlberg, Falkenberg/Elster und Uebigau-Wahrenbrück – zusammenschlossen. Ihr Ziel: Kosten sparen und die Verwaltung verschlanken. Doch nun plant Falkenberg für den Herbst 2025 den Austritt.
Wilke betont, dass dieser Schritt kein Scheitern des Modells bedeute. Freiwillige Zusammenarbeit sei der bessere Weg als Zwangsreformen, argumentiert er. Die letzte große Gebietsreform in Brandenburg liegt über 20 Jahre zurück und reduzierte die Zahl der Gemeinden von 1.479 auf 422.
Viele Kleinstädte kämpfen heute mit der Besetzung von Stellen – manche können bis zu 10 Prozent ihrer Positionen nicht besetzen. Wilke sieht in gemeinsamen Verwaltungsdienstleistungen oder weiteren freiwilligen Fusionen eine Lösung, ohne erneut von oben verordnete Strukturen zu schaffen.
Mit Falkenbergs Austritt verbleiben drei Städte in der Amtsgemeinde. Wilke bleibt dabei, Kooperationen zu fördern statt Reformen vorzuschreiben. Vorerst setzt Brandenburg auf freiwillige Lösungen, um seine Verwaltungsprobleme zu bewältigen.

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