Feuerwehr-Vize Kliem im Kreuzfeuer: Wie er gegen AfD-Druck kämpft
Eine aktuelle Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ hat für Aufsehen gesorgt, nachdem Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, offen über die Verteidigung der Demokratie in einer Region mit starker AfD-Unterstützung gesprochen hatte. An der Diskussion beteiligte sich auch Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser; gemeinsam erörterten sie, wie lokale Verantwortungsträger im Alltag gegen antidemokratische Einflüsse Widerstand leisten.
Der vom „Panter Foundation“ produzierte Podcast konzentrierte sich auf Strategien zum Schutz demokratischer Werte in Gebieten, in denen die rechtspopulistische AfD erheblichen Einfluss besitzt. Kliem und Dietrich schilderten ihre Erfahrungen im Umgang mit antidemokratischen Akteuren und betonten die Bedeutung von Toleranz und offener Debatte. Die Folge rief die Hörerinnen und Hörer dazu auf, durch reflektierte Gespräche den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Nach der Ausstrahlung kritisierte die „Märkische Allgemeine“ Kliems Haltung und stellte sein demokratisches Engagement infrage. Der AfD-Landesvorsitzende ging noch weiter und forderte Kliems Absetzung aus seiner Funktion im Feuerwehrverband. Die Reaktion der Partei spiegelt ihre generelle Strategie wider, Gegner zu diskreditieren und freie Meinungsäußerung nur dann zu akzeptieren, wenn sie der eigenen Ideologie entspricht.
Die nächste reguläre Folge von „Mauerecho“, die für den 14. Mai geplant ist, wird sich mit den Themen Arbeit und Wirtschaft beschäftigen.
Die Podcast-Folge hat die Spannungen zwischen lokalen Führungskräften und der AfD um demokratische Grundsätze deutlich gemacht. Kliems Position hat sowohl öffentliche Kritik als auch Forderungen der Partei nach seinem Rücktritt ausgelöst. Unterdessen erscheint die Reihe weiterhin im zweiwöchigen Rhythmus – mit neuen Diskussionen zu wirtschaftlichen Fragestellungen.






