Frederik Rønnows turbulentes Jahr zwischen Nationalmannschaft und Bundesliga-Kampf
Emma WernerFrederik Rønnows turbulentes Jahr zwischen Nationalmannschaft und Bundesliga-Kampf
Frederik Rønnow hat sowohl auf Vereinsebene als auch in der Nationalmannschaft ein turbulenes Jahr hinter sich. Der Torhüter von Union Berlin kehrte trotz seines Rücktritts Ende 2023 für das entscheidende WM-Playoff-Spiel in die dänische Nationalmannschaft zurück. Gleichzeitig kämpft sein Klub um den Klassenerhalt in der Bundesliga, nachdem die Leistungen deutlich nachgelassen haben.
Rønnow hatte seinen Rücktritt aus der Nationalelf Ende 2023 aufgrund einer Verletzungskrise bekannt gegeben. Dennoch revidierte er diese Entscheidung, um Dänemark in der Qualifikation für die WM 2026 zu unterstützen. Als Ersatz für Mads Hermansen konnte er jedoch die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Tschechien nicht verhindern.
Bei Union Berlin bleibt der Torwart eine Schlüsselfigur. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag, wobei die genauen Konditionen nie veröffentlicht wurden. Trotz seiner Verbundenheit mit dem Verein hat die Mannschaft nur zwei der letzten zwölf Spiele gewonnen. Ein einst komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsränge ist auf sieben Punkte geschrumpft, während der FC St. Pauli bedrohlich aufrückt.
Rønnow betont, dass seine Enttäuschung über das Scheitern mit Dänemark seine Leistungen im Verein nicht beeinträchtigen werde. Seit 2021 steht er bei Union unter Vertrag und fühlt sich dort wohl, doch seine langfristige Zukunft im Fußball bleibt ungewiss. Aktuell konzentriert er sich auf das entscheidende Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag, das um 15:30 Uhr MEZ auf DAZN übertragen wird.
Zudem hat er nach jüngsten Gesprächen mit dem Nationaltrainer die Tür für künftige Nominierungen offen gelassen. Seit seiner ersten Rücktrittsankündigung stand er jedoch nicht mehr für Dänemark zwischen den Pfosten.
Union Berlin liegt zwar sieben Punkte über dem Relegationsplatz, doch die aktuelle Schwächephase gibt Anlass zur Sorge. Rønnows Erfahrung wird im Duell gegen den FC St. Pauli am Sonntag von entscheidender Bedeutung sein. Während seine Vereinszukunft gesichert scheint, bleibt seine Nationalmannschaftskarriere weiter im Fluss.






