Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Chemie-Unfall mit 350 Kräften
Niklas NeumannGroßübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Chemie-Unfall mit 350 Kräften
Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz probt den Ernstfall
Am Mittwochmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird getestet, wie gut die Einsatzkräfte einen schweren Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen bewältigen. Über 350 Rettungskräfte und Freiwillige sind an der Simulation beteiligt.
Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr. Im Mittelpunkt steht das Gebiet um die Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt. Geprobt wird ein schwerer Verkehrsunfall mit Chemikalienaustritt und mehreren Verletzten.
Für mehr Realismus kommt farbiger Rauch zum Einsatz. Obwohl die öffentlichen Straßen nicht gesperrt werden, raten die Behörden Autofahrern, während der Übung die Umfahrung um das Gewerbegebiet zu meiden. Anwohner in der Nähe müssen mit häufigen Einsatzfahrzeugen rechnen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis organisiert die Übung, um die Einsatzbereitschaft zu überprüfen. Geprüft werden die Abstimmung zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und anderen an der Katastrophenbewältigung beteiligten Behörden.
Ziel der Übung ist es, die Notfallvorsorge in der Region zu verbessern. Die Teilnehmer trainieren unter realistischen Bedingungen den Umgang mit gefährlichen Stoffaustritten und Massenanfällen von Verletzten. Die Behörden betonen, dass es sich um eine geplante Übung handelt und kein Grund zur Beunruhigung besteht.






