09 May 2026, 10:18

Hautkrebsfälle in Deutschland verdoppeln sich innerhalb von zehn Jahren

Plakat mit der Aufschrift "Die einzigen sicheren Waffen gegen Krebs sind Operationen Röntgenstrahlen Radium", das die Strahlentherapie befürwortet.

Hautkrebsfälle in Deutschland verdoppeln sich innerhalb von zehn Jahren

Hautkrebsfälle in Deutschland steigen seit Jahren stark an

In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Hautkrebsfälle in Deutschland dramatisch erhöht. Im Jahr 2023 wurden in Krankenhäusern über 100.000 Patientinnen und Patienten behandelt – 2013 waren es noch weniger als 42.000. Expertinnen und Experten warnen, dass UV-Strahlung der Sonne nach wie vor ein großes Gesundheitsrisiko darstellt: Sie verursacht dauerhafte Hautschäden und erhöht das Krebsrisiko.

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Dass UV-Strahlen krebserregend wirken, ist längst bekannt. Daher ist ein wirksamer Sonnenschutz unverzichtbar. Dermatologinnen und Dermatologen empfehlen drei zentrale Maßnahmen: die Sonne während der Mittagszeit meiden, schützende Kleidung tragen und Sonnencreme richtig anwenden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, für den gesamten Körper etwa vier gehäufte Esslöffel Sonnencreme zu verwenden. Um den auf der Verpackung angegebenen Lichtschutzfaktor (LSF) zu erreichen, sind zwei Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut nötig. Zudem sollte der UVA-Schutz mindestens ein Drittel so hoch sein wie der LSF, um vor beiden schädlichen Strahlenarten zu schützen.

Chemische Sonnencremes bergen zusätzliche Risiken Einige Produkte mit dem Wirkstoff Octocrylen sollten nicht länger als einen Sommer verwendet werden, da mögliche Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen sind. Chemische Filter können zudem Allergien auslösen oder Weichmacher enthalten. Dagegen sind Behauptungen, Sonnencreme blockiere die Vitamin-D-Aufnahme, wissenschaftlich nicht ausreichend belegt – hier gibt es nur begrenzte Studienlage.

Der deutliche Anstieg der Hautkrebsbehandlungen unterstreicht, wie dringend ein besseres Bewusstsein für Sonnenschutz ist. Durch die richtige Anwendung von Sonnencreme, schützende Kleidung und das Meiden der intensiven Mittagssonne lassen sich die Risiken deutlich verringern. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, die Empfehlungen zu befolgen, um langfristige Hautschäden zu vermeiden.

Quelle