Hanau revolutioniert Arbeitsmarktförderung mit neuer Grundsicherungsstrategie ab 2026
Jonas KrausHanau revolutioniert Arbeitsmarktförderung mit neuer Grundsicherungsstrategie ab 2026
Hanau übernimmt zum 1. Januar 2026 die direkte Steuerung der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Gleichzeitig führt die Stadt eine neue Arbeitsmarktstrategie ein, um Menschen mit Beschäftigungshürden gezielt zu unterstützen. Lokale Partner spielen dabei eine zentrale Rolle, um Arbeitsuchende in Jobs und Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln.
Der Ansatz der Stadt konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: bessere Vernetzung, Weiterbildung durch Bildung und erleichterten Zugang zu Arbeit. Gezielte Maßnahmen richten sich an Langzeitarbeitslose, junge Menschen ohne Abschluss sowie Geflüchtete.
Lokale Einrichtungen sind bereits aktiv: Die Martin-Luther-Stiftung Hanau bietet niedrigschwellige Einstiege in Pflegeberufe an. Das Projekt "Gemeinschaftliche Arbeitsgelegenheiten" im Sportfeld wird auf Bezieher:innen von Bürgergeld ausgeweitet. Zudem setzt die Stadt "Ein-Euro-Jobs" ein, um Beschäftigungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Unternehmen erhalten Unterstützung durch den gemeinsamen Arbeitgeberservice, der bei der Personalgewinnung, Ausbildungsprogrammen und Fördermitteln für Neueinstellungen hilft. Die Hanau Infrastruktur Service GmbH stellt Arbeitsplätze in Bereichen wie öffentlicher Dienst und Abfallwirtschaft bereit.
Ab 2026 steuert Hanau das Fallmanagement für Arbeitssuchende selbst. Ziel der Strategie ist es, Menschen in Arbeit zu bringen und gleichzeitig Fachkräftelücken zu schließen. Lokale Partnerschaften sind entscheidend für den Erfolg des Vorhabens.






