Hertha BSC verliert daheim gegen Magdeburg – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Emma WernerHertha BSC verliert daheim gegen Magdeburg – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Hertha BSC erleidet vor ausverkauftem Avnet-Arena eine enttäuschende 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg
Trainer Stefan Leitl kritisierte die Leistung seiner Mannschaft scharf und forderte eine deutliche Steigerung in den letzten beiden Saisonspielen.
Die Hausherren zeigten von Beginn an Schwächen, agierten energielos und ohne kreative Ideen im Angriff. Ohne die gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin sowie den erkrankten Stürmer Dawid Kownacki fand Hertha kaum Mittel, um die Magdeburger Abwehr zu überwinden.
In der 62. Minute erzielte Laurin Ulrich das einzige Tor des Spiels und besiegelte damit den Rückstand. Herthas beste Chance ergab sich nur fünf Minuten später, doch Marten Winker scheiterte mit seinem Abschluss. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte später ein, dass die Mannschaft zu wenige klare Torchancen herausgespielt habe.
Es war bereits die zehnte Niederlage der Saison für Hertha. Mit zwei verbleibenden Partien – gegen die SpVgg Greuther Fürth daheim und bei Arminia Bielefeld – verlangte Leitl von seinen Spielern eine völlig andere Leistung.
Die Niederlage setzt Hertha BSC vor den letzten beiden Spielen unter Druck. Das nächste Heimspiel gegen Greuther Fürth wird entscheidend, bevor es zum Saisonfinale nach Bielefeld geht. Leitls Frustration unterstreicht, wie dringend die Mannschaft eine Wende braucht.






