Hunderte demonstrieren in Mainz friedlich gegen Rechtsextremismus und AfD
Jonas KrausHunderte demonstrieren in Mainz friedlich gegen Rechtsextremismus und AfD
Friedliche Proteste gegen Rechtsextremismus in Mainz
Am 14. März 2026 fand in Mainz eine friedliche Demonstration gegen Rechtsextremismus statt. Die Kundgebung unter dem Motto "Keine Nazis im Parlament" zog Hunderte Teilnehmer an, die durch die Stadt marschierten und sich anschließend zu einer Abschlusskundgebung versammelten. Sie war Teil einer breiten Welle von Protesten gegen rechtsextreme Strömungen, die in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland an Fahrt aufgenommen haben.
Der Marsch begann um 11:30 Uhr im Stadtteil Neustadt. Rund 250 Menschen zogen durch die Straßen, passierten das Bleichenviertel und erreichten schließlich ihr Ziel im Kaiserpark. Die Route führte bewusst durch zentrale Lagen der Stadt, um der Sache maximale Sichtbarkeit zu verleihen.
Im Anschluss fand vor dem Stadthaus im Kaiserpark eine Kundgebung statt. Auf ihrem Höhepunkt versammelten sich etwa 550 Teilnehmer unter dem Banner "Die Landesregierung muss die Prüfung aller rechtsextremen Parteien durch das Bundesverfassungsgericht unterstützen". Redner forderten in ihren Ansprachen entschlossenes politisches Handeln gegen extremistische Gruppen.
Die Veranstaltung endete um 13:50 Uhr. Sowohl die Organisatoren als auch die Polizei bestätigten, dass sowohl der Marsch als auch die Kundgebung friedlich verliefen – es gab keine Zwischenfälle oder Störungen.
Diese Demonstration reiht sich ein in eine Serie von Protesten, die in Mainz und bundesweit in den letzten fünf Jahren stattfanden. Die Kundgebungen gegen die AfD und rechtsextreme Bewegungen haben seitdem an Umfang und Häufigkeit zugenommen, insbesondere seit 2024. Die jüngste Versammlung unterstreicht den anhaltenden öffentlichen Druck auf die Behörden, gegen extremistische politische Bestrebungen vorzugehen.






