"Hütten für Halle": Bürger finanzieren geschützte Jugendtreffs aus Betonröhren
Lukas Bauer"Hütten für Halle": Bürger finanzieren geschützte Jugendtreffs aus Betonröhren
Neue Crowdfunding-Aktion in Halle: Bürger sollen geschützte Treffpunkte für Jugendliche mitfinanzieren
Die Bürgerstiftung Halle hat mit der Kampagne "Hütten für Halle" ein Projekt ins Leben gerufen, das durch Spenden überdachte Sitzbereiche im Freien schaffen soll – Orte, an denen sich Jugendliche ungestört treffen können, ohne Lärm oder Konflikte zu verursachen. Als erstes Pilotvorhaben sind umfunktionierte Sitzröhren in einem Park nahe des Thüringer Bahnhofs geplant.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen die sogenannten "Sitzröhren" – Sitzgelegenheiten aus alten Beton-Abflussrohren, die mit Holz zu Bänken und Tischen umgebaut werden. Das Design verbindet praktischen Nutzen mit Nachhaltigkeit: Die Röhren bieten Jugendlichen einen Rückzugsort, während sie gleichzeitig das Stadtbild aufwerten.
Das Spendenziel liegt bei 3.000 Euro – jedes Geld fließt direkt in Transport, Montage und Materialien. Die Organisatoren betonen, dass zusätzliche Mittel für Erweiterungen genutzt werden, etwa für begrünte Dächer mit Sukkulenten auf den Röhren. Diese würden nicht nur das lokale Klima verbessern, sondern auch Insekten Lebensraum bieten.
Doch nicht nur junge Menschen sollen profitieren: Langfristig soll das Projekt das gesamte Viertel bereichern. Ziel ist ein belebter, attraktiver Park, der die Nachbarschaft zusammenbringt. Gelingt die Finanzierung, verwandelt die Aktion ungenutzte Materialien in einen praktischen und ökologischen Treffpunkt. Die Sitzröhren schaffen dabei einen festen Platz für Jugendliche und machen den Park für alle Anwohner einladender.
Spenden sind weiterhin willkommen – bis das Funding-Ziel erreicht ist.






