08 May 2026, 08:14

Koblenz verschärft Sicherheit an Schulen und Kitas nach Übergriff auf Mädchen

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht, hinter einer Umzäunungswand mit einem Dach und Ballons.

Koblenz verschärft Sicherheit an Schulen und Kitas nach Übergriff auf Mädchen

Koblenz plant neue Sicherheitsvorkehrungen an Schulen, Kitas und öffentlichen Gebäuden

Die Stadt Koblenz will an Schulen, Kindertageseinrichtungen und anderen öffentlichen Gebäuden strengere Sicherheitsmaßnahmen einführen. Anlass ist ein jüngster Übergriff auf ein elfjähriges Mädchen in einer örtlichen Schule. Die Behörden streben eine bessere Zugangskontrolle und mehr Sicherheit in kommunalen Einrichtungen an.

Bei dem Vorfall war ein elfjähriges Mädchen von einem 20-jährigen Mann auf dem Gelände einer Koblenzer Schule sexuell belästigt worden. Als Reaktion prüft die Stadt nun die Sicherheitsvorkehrungen in bis zu 67 Einrichtungen – darunter Rathäuser, Ordnungsämter, Schulen und Kitas.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bisher verfügt nur das Rathaus I in der Altstadt über einen Concierge-Service, der jedoch lediglich zwei bis vier Stunden an Wochentagen besetzt ist. Künftig sollen Sicherheitskräfte den Zutritt regeln, die Videoüberwachung überwachen und im Notfall eingreifen. Zudem obliegt ihnen die Durchsetzung von Hausordnungen, die Verhängung von Platzverweisen sowie die Deeskalation bei Störungen.

Nicht alle Standorte erhalten jedoch eine durchgehende Sicherheitspräsenz. Stattdessen richtet sich der Einsatz nach dem jeweiligen Bedarf, wobei die Maßnahmen auf die spezifischen Risiken jeder Einrichtung zugeschnitten werden.

Im Mittelpunkt der ausgeweiteten Sicherheitskonzepte stehen eine geordnete Besucherlenkung und schnelle Notfallreaktionen. An ausgewählten Einrichtungen sollen Sicherheitskräfte stationiert werden, um unbefugten Zutritt zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten. Einen Zeitplan für die Umsetzung hat die Stadt bisher nicht bekannt gegeben.

Quelle