Lahnstein kämpft mit Superhelden gegen Jugendkriminalität an Grundschulen
Lukas BauerLahnstein kämpft mit Superhelden gegen Jugendkriminalität an Grundschulen
Lahnstein startet neues Präventionsprogramm gegen steigende Jugendkriminalität
Mit der Initiative "Superhelden treffen echte Helden" bringt die Stadt Comicfiguren, Polizisten und Grundschüler zusammen, um gegen wachsende Jugendkriminalität vorzugehen. Die Auftaktveranstaltung findet am 25. und 26. März 2026 an zwei Grundschulen der Stadt statt.
Das Programm läuft jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr in der Schillergrundschule und der Goetheschule. Eröffnet wird die Aktion von Bürgermeister Siefert sowie hochrangigen Vertretern des Polizeipräsidiums Koblenz. Schirmherr ist Prof. Dr. Maluga von der Hochschule Koblenz.
Beteiligt sind vier Schulen: die Freiherr-vom-Stein-Schule, die Friedrichsegen-Grundschule, die Goetheschule und die Schillerschule. Die Kinder erleben eine inszenierte "Konfrontation" zwischen Superhelden und Polizisten. Im Anschluss folgen interaktive Workshops zu Themen wie Cybermobbing und Zivilcourage.
Ziel ist es, den Kindern zu vermitteln, dass Mut, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein Eigenschaften sind, die jeder im Alltag zeigen kann. Durch positive Vorbildfiguren soll das Projekt soziale Werte bei jungen Schülern stärken. Ähnliche Projekte unter dem Motto "Superhelden treffen echte Helden" wurden bereits an über 1.200 Schulen in Deutschland umgesetzt – besonders aktiv sind dabei Nordrhein-Westfalen, Bayern und die Region Berlin-Brandenburg.
Die zweitägige Veranstaltung ist Lahnsteins neuester Ansatz, Kinder durch kreatives Lernen in die Kriminalprävention einzubinden. Mit Workshops und Superhelden-Aktivitäten hoffen die Organisatoren auf eine nachhaltige Wirkung bei den jungen Teilnehmern. Das Programm baut auf einem Modell auf, das bundesweit bereits an Hunderten Schulen erprobt wurde.






