Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich spannendes Duell
Jonas KrausGeringerer Anteil an Briefwählern - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich spannendes Duell
Rheinland-Pfalz bereitet sich auf die Landtagswahl am kommenden Sonntag vor
Die Wahllokale öffnen um 8:00 Uhr und schließen um 18:00 Uhr. Im Vergleich zu 2021 wird mit weniger Briefwählern gerechnet. Bis Mittwoch hatten etwa 34 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen beantragt.
Bei der letzten Wahl 2021 stimmten mit 66 Prozent so viele Wähler wie nie zuvor per Brief ab – vor allem wegen der Coronavirus-Pandemie. In diesem Jahr erwartet die Landeswahlleitung einen geringeren Anteil: Bei einer Wahlbeteiligung von 65 Prozent könnten etwa 52 Prozent der Stimmen per Post eingehen.
Wer noch per Briefwahl abstimmen möchte, kann die Unterlagen bis Freitag, 15:00 Uhr, bei der örtlichen Gemeinde- oder Stadtverwaltung anfordern. Wer lieber vor Ort wählt, braucht keine Wahlbenachrichtigung, muss aber einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen und im Wählerverzeichnis eingetragen sein.
Aktuelle Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD hin, die beide bei etwa 28 bis 29 Prozent liegen. Die AfD hat deutlich zugelegt und kommt nun auf 19 Prozent, während die Grünen stabil bei 8 bis 9 Prozent liegen. Die FDP droht hingegen an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern und könnte damit aus dem Landtag fliegen. Die Linke liegt bei 5 Prozent und könnte erstmals in den Landtag einziehen.
Die Wahl wird über die nächste Landesregierung entscheiden, wobei die Briefwahl diesmal eine geringere Rolle spielen dürfte als 2021. Die Ergebnisse werden zeigen, ob CDU oder SPD vorne liegen, wie sich der Aufstieg der AfD auf die Machtverhältnisse auswirkt und ob die FDP ihre Mandate behält. Die letzte Frist für die Beantragung der Briefwahl endet am Freitagnachmittag.






