Neue Fernradroute verbindet Berlin und Dresden auf 250 autofreien Kilometern
Jonas KrausBerlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue Fernradroute verbindet Berlin und Dresden auf 250 autofreien Kilometern
Neue Fernradroute zwischen Berlin und Dresden eröffnet
Eine neue Fernradroute verbindet seit Kurzem Berlin und Dresden. Der 250 Kilometer lange Radweg führt durch malerische Landschaften und ruhige Pfade und soll den Radreiseverkehr in Sachsen und darüber hinaus beleben.
Die Initiative für das Projekt entstand vor über einem Jahrzehnt, getragen von Ehrenamtlichen des ADFC Dresden. Nun ist die Strecke mit klarer Beschilderung und Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr für Radfahrer nutzbar.
Der Berlin-Dresden-Radweg startet an der Dresdner Frauenkirche und endet am Berliner Brandenburger Tor. Unterwegs führt er durch die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald, wobei er weitgehend autofreie und ruhige Wege nutzt. Große Teile der Route verlaufen auf bestehenden Radwegen, darunter die Dahme- und Spree-Radwege.
Aktuell werden Wegweiser installiert, um Radfahrern die Orientierung zu erleichtern. Rund 20 Schilder sind bereits in Dresden aufgestellt, weitere sollen im Landkreis Meißen und in Brandenburg folgen. Das Projekt ist Teil der sächsischen Bestrebungen, die Radinfrastruktur auszubauen und mehr Touristen anzuziehen.
Die Idee für die Route entstand 2012. Mitglieder des ADFC Dresden entwarfen sie ehrenamtlich und planten eine landschaftlich reizvolle und praktische Verbindung zwischen den beiden Städten. Radfahrer können unterwegs an verschiedenen Bahnhöfen auf Züge umsteigen, was die Reise flexibler macht.
Der Radreisesektor bringt Sachsen bereits über 560 Millionen Euro jährlich ein und sichert rund 10.800 Arbeitsplätze in der Region. Die neue Route soll diesen Erfolg mit einem gut ausgeschilderten, autofreien Erlebnis für Radfahrer aller Levels weiter ausbauen.
Der Berlin-Dresden-Radweg ist nun offiziell geöffnet und bietet eine klare und landschaftlich attraktive Verbindung zwischen den beiden Städten. Mit laufenden Arbeiten an der Beschilderung und geplanten Erweiterungen wird die Strecke zu einem zentralen Bestandteil des sächsischen Radwegenetzes. Verantwortliche erwarten, dass sie mehr Besucher anzieht und den Ruf der Region als fahrradfreundliches Reiseziel stärkt.






