23 March 2026, 06:17

Petershausen plant 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser seit Jahren

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Petershausen plant 2026 erstmals Überschuss bei Wasser und Abwasser seit Jahren

Stadtwerke Petershausen rechnen 2026 mit Überschuss bei Wasser und Abwasser

Die Stadtwerke Petershausen (EGP) erwarten für das Jahr 2026 einen finanziellen Überschuss in den Bereichen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die positive Prognose folgt auf eine kürzliche Gebührenerhöhung für die Bürger. Verantwortliche führen die Verbesserung sowohl auf die höheren Entgelte als auch auf verschobene Infrastrukturinvestitionen zurück.

Der prognostizierte Überschuss ergibt sich nach einer Gebührenanpassung zu Jahresbeginn. Die Einnahmen aus der Wasserversorgung sollen auf 110.000 Euro steigen, während die Abwasserentsorgung voraussichtlich 250.700 Euro einbringen wird. Diese Beträge helfen, die Defizite der vergangenen vier Jahre auszugleichen.

Viele kostspielige Infrastrukturprojekte wurden indes auf das Jahr 2027 verschoben. Diese Verzögerung trägt zum Überschuss 2026 bei, da in diesem Jahr geringere Ausgaben anfallen. Rechtlich müssen Wasser- und Abwasserdienstleistungen langfristig kostendeckend sein – die Gebühren müssen also die Betriebskosten decken.

Während die genauen Preisanpassungen in Petershausen der letzten fünf Jahre nicht offengelegt wurden, zeigen regionale Trends in Bayern eine stetige Steigerung. Nachbargemeinden wie Freising, Hallbergmoos und Eitting – die vom selben Verband verwaltet werden – verzeichneten jährliche Erhöhungen von 3 bis 5 Prozent. Treibende Faktoren sind hier Inflation, Energiekosten und notwendige Infrastrukturmodernisierungen.

Der Überschuss für 2026 ist somit sowohl auf höhere Gebühren als auch auf zurückgestellte Investitionen zurückzuführen. Die Bürger werden die Auswirkungen der Anpassungen in ihren Rechnungen spüren, während die Stadtwerke sich auf künftige Projekte vorbereiten. Die Entwicklungen entsprechen dabei dem allgemeinen Trend in Bayerns Wasser- und Abwasserwirtschaft.

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