Rasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: 27-Jähriger flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Niklas NeumannRasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: 27-Jähriger flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Ein 27-jähriger Mann aus Bielefeld führte die Polizei auf eine rasante Verfolgungsjagd durch die Stadt, nachdem er bei überhöhter Geschwindigkeit gestoppt werden sollte. Der Vorfall begann, als Beamte einen BMW 218i entdeckten, der fast doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs war. Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen mehrfacher Verkehrsverstöße und illegaler Straßenrennen.
Die Verfolgung startete in der Artur-Ladebeck-Straße, wo der BMW mit 90 km/h in einer 50er-Zone gemessen wurde. Die Polizei forderte den Fahrer mit Blaulicht und dem Handzeichen "Polizei – Halt!" zum Anhalten auf, doch er kam der Aufforderung nicht nach.
Stattdessen beschleunigte der Mann abrupt, fuhr bei Rot über eine Ampel und bog in die Obernstraße ein. Die Beamten verfolgten ihn über Am Bach, Siekerwall und Kreuzstraße, bis er auf die Autobahn OWD auffuhr. Er verließ die Autobahn an der Abfahrt Quelle und setzte seine Fahrt auf der Waldbreede fort, wo er schließlich gestoppt werden konnte.
Während der Verfolgungsjagd hielt der Mann lediglich kurz an einer roten Ampel in der Nähe des Adenauerplatzes an. Nach seiner Festnahme gab er zu, die Polizeisignale gesehen zu haben, behauptete jedoch, er habe angenommen, es handele sich um einen Raubüberfall.
Der Verdächtige, ein Bielefelder mit türkischer und serbisch-montenegrinischer Staatsangehörigkeit, ist den örtlichen Behörden bereits bekannt.
Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fahrer eingeleitet. Die Behörden werden die Vorwürfe wegen illegaler Straßenrennen sowie die Verkehrsverstöße weiter untersuchen. Der Fall wird in den kommenden Wochen durch das Justizsystem bearbeitet.






