Regionalverkehr in Deutschland drohen massive Kürzungen durch Finanzkrise
Emma WernerRegionalverkehr in Deutschland drohen massive Kürzungen durch Finanzkrise
Deutschlands Regionalverkehr steht vor einer Finanzkrise – Kürzungen drohen
Ein neuer Bericht warnt, dass bis 2031 zusätzliche 14 Milliarden Euro benötigt werden, um Busse und Bahnen im aktuellen Umfang weiterbetreiben zu können. Die Finanzlücke setzt die Bundesregierung unter Handlungsdruck.
Die 16 Bundesländer erhalten derzeit jährlich rund 12 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln. Doch dieser Betrag reicht nicht mehr aus, um die bestehenden Verkehrsnetze zu erhalten. Eine kürzliche Entschließung der Verkehrsministerkonferenz betonte, dass ohne zusätzliche Mittel mit Streichungen von Zugverbindungen zu rechnen ist.
Nun ist die Bundesregierung gefordert, die Fördergelder aufzustocken. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder mied jedoch eine klare Zusagen und verwies auf die knappe Entscheidungsfrist.
Ohne die zusätzlichen 14 Milliarden Euro bis 2031 könnten die Regionalbehörden gezwungen sein, das Angebot zu reduzieren. Für Fahrgäste würde das weniger Verbindungen und längere Reisezeiten bedeuten.
Die Finanzlücke gefährdet die Zukunft des Nahverkehrs. Kommt es zu keiner Einigung, könnten Bus- und Bahnnetze in ganz Deutschland ausgedünnt werden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Regierung die notwendigen Mittel bereitstellt, um Kürzungen abzuwenden.






