Skicross-Legenden Détraz und Lenhrer beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Lukas BauerSkicross-Legenden Détraz und Lenhrer beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke
Zwei der erfolgreichsten Schweizer Skicross-Athleten haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide prägende Figuren der Nationalmannschaft, beenden nach Jahren voller Erfolge ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für den Schweizer Skicross.
Romain Détraz blickt auf eine Laufbahn mit vier Podestplatzierungen im Weltcup zurück. Sein größter Triumph gelang ihm 2016 in Arosa – ein Höhepunkt seiner professionellen Karriere. Doch chronische Rückenprobleme beeinträchtigten immer wieder sein Training und seine Wettkämpfe und führten schließlich zu seiner Entscheidung, zurückzutreten.
Nach den Olympischen Spielen 2026 plant Détraz den Wechsel in eine neue Position in der Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees. Sein Übergang vom Aktiven zum Funktionär zeigt seine anhaltende Verbundenheit mit der Welt des Wintersports.
Jonas Lenhrers Karriere umfasste mehr als ein Jahrzehnt mit 125 Weltcup-Starts und zwölf Podestplatzierungen. Sein letzter Sieg gelang ihm im Januar dieses Jahres in Nakiska und unterstrich damit seine anhaltende Wettbewerbsfähigkeit. Neben Weltcup-Rennen vertrat Lenherr die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und nahm an den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang teil.
Beide Athleten wurden nicht nur für ihre individuellen Leistungen gewürdigt, sondern auch für ihre Führungsrolle im Team. Ihr Engagement ging über persönliche Erfolge hinaus und prägte die Entwicklung des Schweizer Skicross über Jahre hinweg.
Der Rücktritt von Détraz und Lenhrer hinterlässt eine spürbare Lücke in der Schweizer Skicross-Mannschaft. Ihre kombinierte Erfahrung, ihre Podestplatzierungen und ihre Führung werden nur schwer zu ersetzen sein. Nun ist es an der nächsten Generation, in ihre Fußstapfen zu treten.






