02 April 2026, 08:19

Spritpreise in Deutschland explodieren – warum Osterreisen jetzt teurer werden

Eine belebte Straße mit Lastwagen, Autos, Fußgängern, Laternenmasten, Bannern, einem Turm, einer Attraktion, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Spritpreise in Deutschland explodieren – warum Osterreisen jetzt teurer werden

Spritpreise in Deutschland steigen stärker als irgendwo sonst in der EU

In den vergangenen zwölf Monaten sind die Spritpreise in Deutschland stärker angestiegen als in jedem anderen EU-Land. Seit Ende Februar sind die Benzinkosten um bis zu 28,9 Prozent geklettert – ein Anstieg, der die Preisentwicklung in anderen Mitgliedstaaten deutlich übertrifft. Der starke Preisschub, der unter anderem durch Spannungen wie den Iran-Konflikt befeuert wird, trifft Autofahrer besonders hart, gerade jetzt, wo die Osterreisen beginnen.

Deutschland zählt mittlerweile zu den Ländern mit den höchsten Spritpreisen in Europa: Ein Liter Superbenzin kostet im Schnitt 2,09 Euro – deutlich mehr als der EU-Durchschnitt von 1,84 Euro und weit entfernt von den günstigsten Preisen in Bulgarien (1,33 Euro), Malta (1,34 Euro) und Zypern (1,42 Euro). Anders als in vielen anderen EU-Staaten übersteigt der Anstieg hierzulande sogar die globale Entwicklung der Ölpreise, was den Druck auf Autofahrer zusätzlich erhöht.

Angesichts der explodierenden Kosten raten Experten zu sparsamerem Umgang mit Kraftstoff. Eine vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise vermeidet unnötiges Beschleunigen und Bremsen – und spart damit direkt Geld. Dachträger, die nach der Fahrt nicht mehr benötigt werden, sollten abmontiert werden, um den Luftwiderstand zu verringern, und richtig aufgepumpte Reifen verhindern Energieverluste. Selbst leichteres Packen kann den Verbrauch um bis zu 0,3 Liter pro 100 Kilometer senken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Reisende mit Wohnmobil lohnen sich schon kleine Änderungen: Wasser- und Toilettentanks erst am Zielort zu befüllen statt zusätzliches Gewicht mitzuschleppen, hilft ebenso wie der lokale Einkauf schwerer Vorräte. Auch leichtes Campingzubehör und Aluminium-Gasflaschen machen einen Unterschied.

Wer E10-Biosprit tankt – für die meisten modernen Motoren freigegeben –, zahlt oft weniger als für Super E5. Zudem spart eine gute Routenplanung im Voraus, eine gelassene Fahrweise und regelmäßige Pausen aggressives Fahren ein – ein weiterer Weg, um während der vielbefahrenen Feiertagsreisen Sprit zu sparen.

Der deutliche Preisanstieg in Deutschland macht Osterreisen teurer als in den meisten anderen EU-Ländern. Autofahrer können die Belastung jedoch mindern, indem sie ihre Gewohnheiten anpassen – vom cleveren Packen bis zur Wahl günstigerer Kraftstoffsorten. Da ein baldiger Preisrückgang unwahrscheinlich ist, helfen schon kleine Maßnahmen, das Budget zu entlasten.

Quelle