Spritpreise sinken nach neuem 17-Cent-Rabatt – doch Klingbeil droht Mineralölkonzernen
Jonas KrausSpritpreise sinken nach neuem 17-Cent-Rabatt – doch Klingbeil droht Mineralölkonzernen
Die Spritpreise sind nach Einführung eines neuen Rabatts am Montag gesunken. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) bezeichnete die Maßnahme am ersten Tag als Erfolg. Gleichzeitig warnte er die Mineralölkonzerne, die volle Senkung von 17 Cent pro Liter vollständig an die Verbraucher an der Zapfsäule weiterzugeben.
Die Bundesregierung hat die Kartellregeln verschärft, um sicherzustellen, dass der Rabatt auch bei den Kunden ankommt. Klingbeil betonte, die Behörden beobachteten die Preisentwicklung genau und würden eingreifen, falls die Kosten nach Ablauf der Rabattphase weiterhin hoch blieben.
Neben der Spritpreissenkung wiederholte der Vizekanzler seine Forderung nach einer Übergewinnsteuer auf exzessive Unternehmensgewinne. Eine solche Abgabe solle in Krisenzeiten erzielte Gewinne abschöpfen und der Allgemeinheit zugutekommen lassen.
Klingbeil äußerte sich zudem optimistisch über die diplomatischen Gespräche mit dem Iran. Ein möglicher Durchbruch könnte die Straße von Hormus wieder öffnen und so die globalen Sorgen um die Treibstoffversorgung mildern.
Der 17-Cent-Rabatt auf Sprit hat die Preise an den Tankstellen bereits gesenkt. Strengere Vorschriften verpflichten die Unternehmen nun, die Ermäßigung vollständig weiterzugeben. Sollten die Kosten hoch bleiben, könnten weitere Schritte folgen, um die Verbraucher zu schützen.






