24 June 2026, 18:13

Streit um 3,8-Millionen-Sparpaket: Stadt kürzt Stellen und Betriebskosten

Budgetkürzungen: CDU nahezu zufrieden, Rot-Grün will Massnahmen überprüfen

Streit um 3,8-Millionen-Sparpaket: Stadt kürzt Stellen und Betriebskosten

Der Stadtrat hat nach der Ablehnung des Haushaltsentwurfs 2026 durch die Verwaltung im März weitere Einsparungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro gefordert. Am Montag schlug die Verwaltung Kürzungen bei Personal- und Betriebskosten vor, um das Ziel zu erreichen. Die Vorschläge haben unter den politischen Gruppen eine Debatte über deren Wirksamkeit und Auswirkungen ausgelöst.

Die Verwaltung präsentierte ein Sparpaket im Umfang von 3,8 Millionen Euro. Dazu gehören die Streichung von sieben Stellen sowie die Nichtbesetzung von zwölf weiteren, was sich auf insgesamt rund 1.700 Positionen auswirkt. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Ausgaben zu senken, ohne die Kernleistungen der Stadt zu beeinträchtigen.

Die CDU begrüßte die Vorschläge, kritisierte jedoch mangelnden Ehrgeiz. Vertreter der Partei bemängelten, dass die Liste Posten enthalte, die veränderte Umstände widerspiegelten, statt echte Sparbemühungen darzustellen. Zudem betonten sie, dass zwar kleine Kürzungen summiert werden könnten, die grundlegenden finanziellen Herausforderungen der Stadt damit aber nicht gelöst würden.

SPD und Grüne reagierten anders. Sie lobten zwar den Ansatz der Verwaltung, forderten jedoch eine Risikobewertung in den zuständigen Ausschüssen, um die Folgen der Kürzungen zu überwachen. Beide Parteien sehen das Sparpaket als ersten Schritt, warnen aber, dass weitere Einschnitte nötig sein könnten. Zudem äußerten sie Bedenken hinsichtlich des Einstellungsstoppes, der die Mitarbeiter überlasten und die Dienstleistungsqualität beeinträchtigen könnte.

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Nun steht die Stadt vor der Frage, wie sie kurzfristige Einsparungen mit langfristiger Stabilität in Einklang bringen kann. Die vorgeschlagenen Kürzungen der Verwaltung decken zwar einen Teil des Fehlbetrags ab, doch die politischen Gruppen bleiben uneins über deren Angemessenheit. Weitere Diskussionen werden zeigen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.

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