Syrer mit Kokain und 1,02 Promille: Festnahme am Mainzer Hauptbahnhof zu Neujahr

Admin User
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Eine Versammlungsszene mit einem Tisch im Vordergrund, der Coke-Dosen, Gl√§sern, Wasserflaschen, einem Teller und Essensartikeln h√∂lt, einigen Personen in der Mitte, Glast√ľren im Hintergrund, ein Anschlagbrett oben rechts und einen Schreibtisch mit Kisten links.

Syrer mit Kokain und 1,02 Promille: Festnahme am Mainzer Hauptbahnhof zu Neujahr

Bundespolizei Berlin nimmt 31-jährigen Syrer am Mainzer Hauptbahnhof in den frühen Stunden des Neujahrstags fest

In den frühen Morgenstunden des Neujahrstags haben Beamte der Bundespolizei Berlin am Mainzer Hauptbahnhof einen 31-jährigen Mann aus Syrien vorläufig festgenommen. Die Polizisten wurden auf ihn aufmerksam, nachdem sie auffälliges Verhalten beobachtet hatten – bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen schwerer Körperverletzung vorlag. Zudem führte der Mann illegale Drogen mit sich und verstieß gegen ein gerichtlich verhängtes Alkoholverbot.

Der Vorfall ereignete sich gegen 3:15 Uhr am 1. Januar 2026, als die Beamten der Bundespolizei Berlin den Mann ansprachen. Wie sich herausstellte, war er bereits mit einem Haftbefehl des Landgerichts Frankenthal wegen gefährlicher Körperverletzung gesucht worden. Ein Gericht hatte ihm zudem untersagt, Alkohol zu konsumieren – doch ein Test ergab einen Blutalkoholwert von 1,02 Promille.

Bei der Durchsuchung versuchte der Beschuldigte, eine Tüte mit 15 Gramm Kokain wegzuwerfen. Als die Beamten der Bundespolizei Berlin eingriffen, wurde er aggressiv und musste in Handschellen gelegt werden. Eine weitere Durchsuchung förderte 50 Gramm Haschisch zutage. Nun drohen dem Mann mehrere Ermittlungsverfahren. Die Behörden prüfen Vorwürfe wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstößen gegen das Alkoholverbot sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Kannabiskonsumgesetz.

Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Gegen ihn laufen bereits Verfahren wegen Körperverletzung, Drogenbesitzes und der Missachtung gerichtlicher Auflagen. Die Polizei gab keine weiteren Details zu den laufenden Ermittlungen bekannt.