"Women on Fire": Koblenz tanzt am 14. Februar gegen Gewalt an Frauen
Niklas Neumann"Women on Fire": Koblenz tanzt am 14. Februar gegen Gewalt an Frauen
Tanzdemo in Koblenz: "Women on Fire – Ni una menos" am 14. Februar 2026
Das Gleichstellungsbüro der Stadt Koblenz organisiert am 14. Februar 2026 eine Tanzdemonstration unter dem Motto "Women on Fire – Ni una menos". Die Veranstaltung ist Teil der weltweiten One-Billion-Rising-Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgerufen, durch gemeinsame Bewegung und Solidarität ein Zeichen zu setzen.
Die Kundgebung beginnt um 15:00 Uhr am Löhrrondell, wo sich die Anwesenden zu einem Gruppentanz nach dem Lied "Break the Chain" versammeln. Anschließend zieht der Demonstrationszug zum Münzplatz, begleitet von Redebeiträgen. Den Abschluss bildet eine Kundgebung.
In diesem Jahr startet die Demonstration zudem die "Sporteln-gegen-Gewalt"-Kilometer-Challenge, die bis zum 8. März läuft. Teilnehmende können gelaufene, gegangene oder geradelte Strecken dokumentieren. Die Anmeldung kostet 15 Euro, der gesamte Erlös kommt dem Koblenzer Frauenhaus zugute.
Die One-Billion-Rising-Bewegung verzeichnet seit Jahren weltweite Beteiligung – in über 200 Ländern. 2026 machen 27 Nationen mit und unterstreichen so die internationale Reichweite der Kampagne.
Mit Tanz, Aktivismus und Spendenaktionen will die Veranstaltung auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam machen. Die Einnahmen aus der Kilometer-Challenge fließen direkt in lokale Hilfsangebote für Frauen. Die Organisatorinnen hoffen auf eine starke Beteiligung, um das Signal in Koblenz zu verstärken.
Spaniens Gleichstellungs-Kampagne hallt die Anti-Gewalt-Nachricht von Koblenz wider
Die deutsche Anti-Gewalt-Bewegung erhält internationalen Kontext, da das spanische Ministerium für Gleichstellung am 2. März 2026 eine parallele Kampagne startet. Die spanische Initiative, 'Frauen von hohem Wert. Wir lassen nicht zu, dass die Vergangenheit voranschreitet,' geht direkt auf patriarchale Gewalt und digitale Bedrohungen für Frauen ein. Ministerin Ana Redondo warnte: 'Wir lassen nicht zu, dass die Vergangenheit voranschreitet,' und betonte den Anstieg rechtsextremer Ideologien, die traditionelle Geschlechterrollen fördern.






