Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Niklas NeumannZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Western-Themenparks Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Trägerverein des Parks, den Grundstückseigentümer Dr. Aldinger & Fischer sowie das örtliche Bezirksamt. Da keine Einigung erzielt werden konnte, bleibt die Zukunft des Parks ungewiss.
Der Verein Old Texas Town wollte den Standort weiterhin nutzen, doch der Pachtvertrag war bereits abgelaufen. Die Verhandlungen zwischen Dr. Aldinger & Fischer und dem Bezirksamt Spandau scheiterten, nachdem das Unternehmen auf eine mittelfristige gewerbliche Bebauung des Geländes gedrängt hatte. Die aktuellen Bauvorschriften sehen eine solche Nutzung jedoch nicht vor.
Der Eigentümer hatte zunächst eine fünfjährige Übergangsregelung vorgeschlagen. Das Bezirksamt lehnte dies jedoch ab und behauptete, stattdessen eine Laufzeit von bis zu acht Jahren angeboten zu haben. Der Eigentümer war nicht bereit, über fünf Jahre hinauszugehen.
Das Bezirksamt wies zudem den Vorwurf zurück, keine Rechtssicherheit geboten zu haben, und erklärte, diese könne nicht einseitig eingefordert werden. Zudem habe man im Verlauf der Verhandlungen erhebliche Zugeständnisse gemacht. Ein zentraler Streitpunkt war die Weigerung, eine vorläufige Baugenehmigung zu erteilen – ein Punkt, der schließlich zum Abbruch der Gespräche führte. Nun droht dem Verein eine Räumungsklage.
Da keine Lösung in Sicht ist, könnten die Parkbetreiber gezwungen sein, das Gelände zu räumen. Eigentümer und Bezirksamt bleiben in der Frage der Bebauungspläne und Pachtbedingungen uneins. Die anstehende Räumungsklage markiert den nächsten Schritt in dem Konflikt.






