23 March 2026, 18:20

CDU feiert Erdrutschsieg bei Landtagswahl in Koblenz und erobert 15 von 16 Wahlkreisen

Gelbes Plakat in Berlin, Deutschland, das ein Konzert mit dem Titel "Konzert Halban-Kurz" ankündigt.

CDU feiert Erdrutschsieg bei Landtagswahl in Koblenz und erobert 15 von 16 Wahlkreisen

CDU dominiert Landtagswahl in der Region Koblenz mit deutlichem Sieg

Bei der Landtagswahl in der Region Koblenz hat die Christlich Demokratische Union (CDU) einen Erdrutschsieg errungen und 15 von 16 Wahlkreisen gewonnen. Die Sozialdemokraten (SPD) erlitten schwere Verluste und konnten nur einen einzigen Sitz mit hauchdünnem Vorsprung halten. Die Verschiebung markiert einen deutlichen Wandel in einer traditionell politisch gemischten Region.

Den klarsten Sieg feierte die CDU in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo Guido Orthen mit 49,4 Prozent der Stimmen gewann. Weitere deutliche Erfolge gab es in Koblenz, Koblenz/Lahnstein und Diez/Nassau – allesamt bisherige SPD-Hochburgen.

In Andernach besiegte die CDU-Kandidatin Anette Moesta den SPD-Gesundheitsminister Clemens Hoch und übernahm dessen Direktmandat. Ein besonders knapper Wahlkampf fand in Bad Marienberg/Westerburg statt, wo Janick Pape den SPD-Landesvorsitzenden Hendrik Hering mit nur 0,3 Prozentpunkten Vorsprung schlug. Hering, der den Wahlkreis 30 Jahre lang gehalten hatte, verlor damit sein Mandat in einer ehemaligen SPD-Festung.

Das einzige verbleibende Direktmandat der SPD sicherte sich Lana Horstmann in Neuwied mit 29,1 Prozent – ein Vorsprung von nur 0,2 Prozentpunkten vor ihrem CDU-Herausforderer Jan Petry.

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Der Erfolg der CDU ist das Ergebnis jahrelanger Kampagnen zu regionalen Themen, darunter bedarfsgerechter Öffentlicher Nahverkehr und Lösungen für die Mobilität im ländlichen Raum wie Tempo-30-Zonen. Ihre Strategie für die Wahl 2026 umfasst auch die Bewältigung der Gesundheitsversorgung auf dem Land, wobei konkrete politische Maßnahmen bisher jedoch nur vage blieben. Die SPD hingegen stürzte von 35,7 Prozent im Jahr 2021 auf 25,9 Prozent ab, während die CDU von 27,7 auf 31,0 Prozent zulegte.

Die Wahlergebnisse festigen die Vorherrschaft der CDU in der Region Koblenz, die nun bis auf einen Wahlkreis alle Mandate hält. Der Niedergang der SPD schwächt ihren Einfluss deutlich – nur ein einziger Sitz blieb mit knapper Mehrheit erhalten. Das Ergebnis ebnet der CDU den Weg für ihren weiteren Vorstoß vor der Landtagswahl 2026.

Quelle