Prinz William und Harry: Vom Bruderzwist zur unheilbaren Familienfehde
Niklas NeumannPrinz William und Harry: Vom Bruderzwist zur unheilbaren Familienfehde
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry ist seit Jahren angespannt – lange bevor Meghan Markle Teil der königlichen Familie wurde. Aktuelle Berichte enthüllen tiefe Konflikte zwischen den Brüdern, darunter eine handgreifliche Auseinandersetzung und eine seit der Kindheit schwelende Rivalität. Bisher haben weder Williams noch Harrys Vertreter Stellung zu den Vorwürfen genommen.
Die Probleme der Brüder begannen früh: Quellen berichten von Streitigkeiten in der Kindheit, etwa von Rangeleien auf der Rückbank eines Autos. Harry schrieb später in seiner Autobiografie Spare, er habe sich stets als der weniger wertgeschätzte Bruder gefühlt – etwa wegen scheinbarer Ungleichheiten wie der Größe ihrer Schlafzimmer im Kensington Palace. Diese wahrgenommene Benachteiligung prägte ihr Verhältnis über die Jahre.
Ihre Rivalität soll sogar gemeinsame wohltätige Projekte belastet haben. Harry warf William vor, kaum Interesse an den Invictus Games gezeigt zu haben, einem Projekt, das ihm besonders am Herzen lag. Die Spannungen eskalierten weiter, als Medienberichte über Meghan Markle zu einem heftigen Streit führten. Laut Schilderungen soll William Harry dabei zu Boden gestoßen haben.
Trotz Versuchen, die Beziehung zu kitten – unter anderem durch Vermittlungsbemühungen von Kate Middleton bei der Beerdigung von Prinz Philip 2021 –, haben die Brüder seit Jahren keinen Kontakt mehr. Kates Versöhnungsversuche blieben bisher erfolglos; der Bruch ist unüberbrückt.
Der langjährige Streit der Prinzen bleibt ungelöst, ohne dass es in letzter Zeit Gespräche zwischen ihnen gab. Harrys Memoiren und weitere Berichte zeichnen das Bild einer von Rivalität, Groll und mangelnder Aussöhnung geprägten Beziehung. Beide Seiten haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht öffentlich geäußert.






