Sternsinger fordern in Mainz: „Schule statt Fabrik – gegen Kinderarbeit“

Admin User
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Kinder auf einer Bühne singend mit einem grünen Vorhang im Hintergrund.

Ministerpräsident Schweitzer empfängt Sternsinger - Sternsinger fordern in Mainz: „Schule statt Fabrik – gegen Kinderarbeit“

Sternsinger aus ganz Rheinland-Pfalz besuchten diese Woche die Staatskanzlei. In bunten Gewändern überbrachten sie Ministerpräsident Alexander Schweitzer den traditionellen Segen "Christus mansionem benedicat". Ihr Besuch läutete die diesjährige Kampagne gegen Kinderarbeit ein.

Die Kinder, die die Bistümer Speyer, Limburg, Trier und Mainz vertraten, folgten damit einer jährlichen Tradition. Jedes Bistum entsandte eine eigene Gruppe – ohne übergeordnete Leitung; Bischöfe wie Peter Kohlgraf aus Mainz unterstützen ihre lokalen Teilnehmer. Das diesjährige Motto "Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" prägte ihre Botschaft.

Ministerpräsident Schweitzer empfing die jungen Besucher und lobte ihr Engagement für Gerechtigkeit. Er betonte ihren Einsatz, um auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen von Kindern weltweit aufmerksam zu machen. Die Landesregierung kündigte zudem neue Maßnahmen als Reaktion auf die Kampagne an. Künftig werden bei öffentlichen Bauvorhaben in Rheinland-Pfalz Materialien, die mit Kinderarbeit in Verbindung stehen, ausgeschlossen. Die Regelung soll sicherstellen, dass Straßen, Schulen und Regierungsgebäude in der Region ethisch einwandfrei beschafft werden.

Der Segen der Sternsinger in der Staatskanzlei lenkte die Aufmerksamkeit auf ihr globales Anliegen. Ihre Kampagne hat bereits konkrete Schritte ausgelöst: Strengere Vorschriften für Baustoffe sollen bald in Kraft treten. Der Besuch der Kinder hinterließ bei Verantwortlichen und Zuschauern gleichermaßen einen symbolischen Segen – und einen Appell zum Umdenken.

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