Bätzing zeigt: Hoffnung keimt in der katholischen Kirche durch konkrete Taten

Bischof Bätzing ruft nach mehr inspirierenden Geschichten - Bätzing zeigt: Hoffnung keimt in der katholischen Kirche durch konkrete Taten
Limburger Bischof Georg Bätzing hat zu einer stärkeren Fokussierung auf positive Entwicklungen innerhalb der katholischen Kirche aufgerufen. In jüngsten Stellungnahmen verwies er auf inspirierende Projekte und wachsendes Engagement als Zeichen neuer Hoffnung. Sein Appell kommt zu einer Zeit, in der viele Menschen negativen Nachrichtencyklen zunehmend den Rücken kehren.
Während eines Solidaritätsbesuchs im Heiligen Land Ende 2023 erlebte Bätzing hautnah, wie christliche Initiativen weiterhin einen Unterschied machen. Ordensschwestern und NGOs, die Waisenhäuser und Hilfsprogramme betreiben, boten inmitten des anhaltenden Konflikts Stabilität. Zurück in Deutschland nannte er auch lokale Erfolge, etwa die Jugendarbeit und Caritas-Projekte in Limburg, die den Zusammenhalt in der evangelischen Gemeinde gestärkt hätten.
Der Bischof hob zudem ein Integrationsprogramm in Nordlimburg hervor, in dem Migrantinnen und Migranten Unterstützung für den Einstieg in eine Berufsausbildung erhielten. Viele Teilnehmer fanden später eine feste Anstellung. Ähnlich half eine kirchliche Flüchtlingshilfe-Initiative jungen Geflüchteten, duale Ausbildungen abzuschließen und in stabile Arbeitsverhältnisse überzugehen. Über die lokalen Bemühungen hinaus deuten breitere Trends auf einen Wandel in der Wahrnehmung hin. Eine aktuelle deutsche Umfrage ergab, dass sich mehr als die Hälfte der jungen Katholiken dafür entscheiden würde, in der katholischen Kirche zu bleiben. Gleichzeitig verzeichnet Frankreich einen bemerkenswerten Anstieg von Erwachsenen, die sich taufen lassen. Bätzing schlug vor, die katholische Kirche solle ihr Wachstum daran messen, wie sie von ihren überzeugten Gläubigen ausgeht – ähnlich wie im frühen Christentum –, statt sich auf sinkende Zahlen zu konzentrieren.
Seine Äußerungen bezogen sich auch auf gesellschaftlich weiter gefasste Sorgen. Studien zeigen, dass viele Menschen Nachrichtenkonsum meiden, weil er sich negativ auf ihr psychisches Wohlbefinden auswirkt. Bätzing argumentierte, dass das Teilen positiver Geschichten helfen könne, diesem Trend entgegenzuwirken und das Vertrauen in den gemeinsamen Fortschritt zu stärken.
Die Beispiele des Bischofs – von der Integration Geflüchteter bis zu steigenden Taufzahlen – verweisen auf greifbare Zeichen der Erneuerung. Sein Ansatz deutet auf einen Abschied vom Grübeln über den Niedergang hin und betont stattdessen messbaren Fortschritt in katholischer und evangelischer Gemeinde. Diese Bemühungen spiegeln ein breiteres Bestreben wider, konstruktiven Wandel innerhalb der katholischen und evangelischen Kirche und darüber hinaus sichtbar zu machen.

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