Bayerns Ärzte bereiten sich auf erhöhten Andrang an den Feiertagen 2025 vor
Emma WernerBayerns Ärzte bereiten sich auf erhöhten Andrang an den Feiertagen 2025 vor
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) bereitet sich auf eine stärkere Auslastung während der Feiertage 2025 vor. Da Haus- und Facharztpraxen über Weihnachten und Neujahr geschlossen bleiben, wird mit einem erhöhten Patientenaufkommen beim ärztlichen Bereitschaftsdienst gerechnet. Um die Nachfrage zu bewältigen, wurden verlängerte Öffnungszeiten und zusätzliche Kapazitäten organisiert.
Die Bereitschaftspraxis im Krankenhaus Kaufbeuren (Dr.-Gutermann-Straße 2) übernimmt als zentrale Anlaufstelle für Einwohner aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu. Sie hat an den wichtigsten Feiertagen 2025 – Heiligabend, beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester, Neujahr sowie am Heilige Drei Könige (6. Januar 2026) – von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Auch am 27. und 28. Dezember 2025 stehen Ärztinnen und Ärzte in diesem Zeitraum zur Verfügung.
Bei nicht akuten medizinischen Anliegen können Patientinnen und Patienten die rund um die Uhr erreichbare Hotline unter **116 117** anrufen oder über das Selbstservice-Portal www.116117.de* eine Ersteinschätzung erhalten. Wer *dringend, aber nicht lebensbedrohlich zahnärztliche Hilfe benötigt, findet die zuständigen zahnärztlichen Bereitschaftsdienste vor Ort. Medikamente gibt es in der nächstgelegenen Notdienst-Apotheke. Die KVB betont, dass die **112** weiterhin die richtige Nummer bei lebensbedrohlichen Zuständen, schweren Verletzungen oder Unfällen ist. Der ärztliche Bereitschaftsdienst soll dagegen die Notaufnahmen entlasten, indem weniger dringende Fälle dort behandelt werden.
Da viele Hausarztpraxen über die Feiertage 2025 geschlossen bleiben, hat die KVB ihre Bereitschaftsdienste ausgebaut, um eine durchgehende Versorgung zu gewährleisten. Patienten werden aufgefordert, je nach Bedarf die passende Anlaufstelle zu wählen – sei es die Hotline, die Praxis oder die Notrufnummer. Das System soll schnelle Hilfe bieten und gleichzeitig unnötige Belastungen für die Krankenhäuser vermeiden.
