FCK verurteilt rassistische Angriffe durch 1. FC Köln-Fans nach Spieleskalation
Jonas KrausFCK-Sportdirektor beschwert sich: Fans spuckten auf eigene Bank - FCK verurteilt rassistische Angriffe durch 1. FC Köln-Fans nach Spieleskalation
1. FC Kaiserslautern verurteilt extremistisches Fanverhalten von 1. FC Köln nach Reihe besorgniserregender Vorfälle
Nach einer Serie störender Zwischenfälle bei jüngsten Spielen hat der 1. FC Kaiserslautern das extremistische Fanverhalten des 1. FC Köln scharf verurteilt. Sportdirektor Thomas Hengen kündigte an, der Verein werde mit harten Maßnahmen reagieren – darunter mögliche Stadionverbote –, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Vorfälle umfassten beleidigende Gesänge, Anspucken sowie Hassbotschaften, sowohl vor Ort als auch im Netz, und ereigneten sich im Verlauf der Zweitligapartien gegen den 1. FC Köln in dieser Saison.
Die Ausschreitungen begannen bereits vor der Winterpause der Spielzeit 2025/2026. Die Magdeburger Fangruppe Ultra Boys 90 (UB90) richtete gegen die Bank des FCK beleidigende Äußerungen, abwertende Gesänge und sogar Spuckattacken. Während des Spiels setzten sich die Provokationen fort, mit Beschimpfungen und Drohungen gegen Spieler und Betreuer.
Hengen positionierte sich deutlich gegen die Eskalation und räumte ein, dass Fans zwar das Recht hätten, Unmut zu äußern – bestimmte Grenzen jedoch überschritten würden. Besonders kritisierte er Hassnachrichten in sozialen Medien, die sich teilweise gegen Familien und Kinder richteten, sowie Androhungen strafbarer Handlungen. Der Verein, der mit durchschnittlich über 47.000 Zuschauern pro Spiel zu den bestbesuchten Klubs der Liga zählt, will hier konsequent gegensteuern.
Der Sportdirektor betonte, dass solches Verhalten nicht toleriert werde. Der FCK prüft nun die Verschärfung von Sicherheitsvorkehrungen und zieht rechtliche Schritte in Betracht, um künftige Vorfälle zu verhindern.
Die Reaktion des Vereins folgt auf wiederholte Störungen durch einen Teil der auswärtigen Anhänger. Zu den geplanten Maßnahmen zählen Stadionverbote und eine strengere Überwachung des Fanverhaltens. Der FC Kaiserslautern unterstrich die Notwendigkeit einer sicheren Umgebung für Spieler, Mitarbeiter und Familien, die die Spiele besuchen.
