11 January 2026, 20:28

Gothas Goldrausch: Seltene Schätze aus China begeistern 21.600 Besucher

Ein chinesischer geschnitzter Jade-Teller in einem Museum ausgestellt, mit detaillierten Oberflächenverzierungen und einem dunklen Hintergrund.

Tausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Goldrausch: Seltene Schätze aus China begeistern 21.600 Besucher

Große Ausstellung in Gotha lockt Tausende Besucher – Seltene chinesische und lokale Schätze im Fokus

Eine bedeutende Ausstellung in Gotha hat Tausende Besucher angelockt, um seltene chinesische und regionale Kostbarkeiten zu bewundern. Ab Juni 2025 präsentierte das Herzogliche Museum 145 handgefertigte Goldobjekte aus dem 16. Jahrhundert. Die Veranstaltung war Teil eines umfassenden kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und China.

Die unter dem Titel "Chinas Gold und Gothas Schätze" laufende Schau startete am 22. Juni 2025. Gezeigt wurden filigrane Körbe aus goldenen Fäden sowie Gefäße, verziert mit Saphiren, Jade und Rubinen. Die Exponate stammten aus dem Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an und gehören dem Sammler Peter Viem Kwok.

Bis zu ihrer Schließung zog die Ausstellung 21.600 Besucher an. Der Erfolg trug maßgeblich zur jährlichen Gesamtbesucherzahl der Stiftung Friedenstein bei, die 2025 in allen ihren Museen rund 149.500 Gäste verzeichnete. Nun bereitet die Stiftung ein Gegengastspiel vor: Im November reisen Gothas eigene Schätze nach Xi’an, wo sie in einer neuen Ausstellung zu sehen sein werden. Unterdessen bleibt die aktuelle Schau "Im Glanz der Kulturen", die sich der Goldschmiedekunst der Ming-Dynastie und den Ernestinischen Kostbarkeiten widmet, bis zum 11. Januar 2026 in Gotha geöffnet.

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Der Austausch unterstreicht die wachsenden Verbindungen zwischen den beiden Regionen. Gothas Museen werden ihre "China-Pläne" mit weiteren Kooperationsprojekten fortsetzen. Das nächste große Ereignis findet in Xi’an statt und präsentiert dort deutsches Kulturgut einem chinesischen Publikum.