Ibrahim Maza: Vom Leverkusen-Talent zum Barça-Wunschspieler nach Afrika-Cup-Höhenflug
Lukas BauerIbrahim Maza: Vom Leverkusen-Talent zum Barça-Wunschspieler nach Afrika-Cup-Höhenflug
Ibrahim Maza, der 20-jährige Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen "Mazadona", hat sich beim Afrika-Cup als Algeriens herausragender Akteur etabliert. Seine Leistungen haben den FC Barcelona aufmerksam werden lassen, der seine Entwicklung nun intensiv verfolgt – mit dem Ziel eines möglichen Transfers. Der junge Star, der noch bis 2030 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht, wechselte 2024 seine nationale Zugehörigkeit von Deutschland zu Algerien.
Maza begann seine Karriere in Berlin bei Hertha BSC, ehe Leverkusen ihn im Sommer 2025 für 12 Millionen Euro verpflichtete. Seine Entscheidung, für Algerien aufzulaufen, fiel inmitten der starken Konkurrenz im deutschen Mittelfeld, wo Spieler wie Florian Wirtz und Jamal Musiala dominieren. Mittlerweile gilt er als Schlüsselfigur in Algeriens Bemühungen um die WM-Qualifikation.
Vor dem Turnier lag der Fokus vor allem auf Torhüter Luca Zidane, dem Sohn der Fußballlegende Zinédine Zidane, der sich für Algerien statt Frankreich entschied. Doch Mazas Aufstieg hat die Aufmerksamkeit verschoben. Nationaltrainer Vladimir Petković lobt den jungen Kern der Mannschaft, zu dem neben Maza auch Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi zählen. Scouts des FC Barcelona beobachten Maza seit Beginn des Afrika-Cups genau. Der Klub scheint entschlossen, ihn vor einem weiteren Wertanstieg – besonders mit Blick auf die anstehende WM – unter Vertrag zu bringen. Seine Leistungen im Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo werden sowohl für Algeriens Turnierverlauf als auch für seine eigene Zukunft entscheidend sein.
Mazas Wechsel zur algerischen Nationalmannschaft erweist sich im Nachhinein als kluger Schachzug, da sein Marktwert kontinuierlich steigt. Da Leverkusen seinen Vertrag bis 2030 hält, würde ein Transfer komplexe Verhandlungen erfordern. Derzeit konzentriert er sich jedoch darauf, Algerien im Turnier weiterzubringen und die WM-Teilnahme zu sichern.
