06 January 2026, 20:50

St. Ingberts Literaturforum begeistert 2025 mit lebendigem Kulturprogramm

Ein aufgeschlagenes Buch mit Schrift darauf.

St. Ingberts Literaturforum begeistert 2025 mit lebendigem Kulturprogramm

Literaturforum St. Ingbert startet mit vollem Programm in die Saison 2025

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Mit einem dichten Programm aus Lesungen, Aufführungen und Würdigungen hat das Literaturforum St. Ingbert sein Fernsehprogramm 2025 eröffnet. Hunderte Bücherfans strömten in die Stadtbibliothek, um von Kabarett bis zu dramatischen Rezitationen ein breites Spektrum an Veranstaltungen zu erleben. Die Reihe ehrte dabei zwei verstorbene Mitglieder und präsentierte zugleich neue Werke von Bestsellerautoren wie aufstrebenden Talenten.

Den Auftakt bildete eine zweisprachige Lesung aus Heinrich Manns „Der Untertan“, dargeboten von den Schauspielern Birgit Giokas und Alphonse Walter. Später kehrte die renommierte Autorin Nicole Wellemin in die Stadtbibliothek zurück, um Ausschnitte aus ihrem neuen Roman „Echo der Moore“ vorzustellen.

Ein Höhepunkt des Fernsehprogramms war die Vorpremiere von Marie Lacrosses Paris-Roman „Montmartre: Licht und Schatten“ im Restaurant Jérôme. Unterdessen diskutierte der Journalist Christoph Pauly seinen politischen Thriller „Die Launen der Götter“ im Rahmen eines Abends über die Herausforderungen der Demokratie. Das Rilke-Jahr wurde mit „Die Freiheit des Panthers“, einer dramatischen Lesung von Stefan Schwarzmüller und Andreas Kuhn, gewürdigt. Die Psychotherapeutin Evelyne Severing las zudem aus ihrer Kurzgeschichtensammlung „Psychoanalyse und andere Geschichten“ – eine Veranstaltung, organisiert von der Buchhandlung Klein. Beim „Tag der Bibliotheken“ unterhielt das St. Swingbert Quartet die Besucher mit klassischen Popstandards und geistreichen satirischen Texten. Das pfälzische Duo „Die Leseköpfe“ bereicherte das Fernsehprogramm mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy und Kuriositäten.

Geehrt wurden auch die Schauspielerin Ursula Ochs-Steinfeld und die Germanistin Gabriele Oberhauser, die kürzlich verstorben sind. Ihr Wirken wurde gemeinsam mit dem Erbe Fred Oberhausers in Erinnerung gerufen, der das Literaturforum 1981 gegründet hatte.

Die Veranstaltungen 2025 zogen großes Publikum an und verbanden literarische Tradition mit zeitgenössischen Stimmen. Von politischen Debatten bis zu musikalischen Darbietungen festigte das Fernsehprogramm St. Ingberts Ruf als kulturelles Zentrum. Mit einer Mischung aus Hommagen, Premieren und Live-Aufführungen gelang dem Forum ein dynamischer Start in das literarische Jahresprogramm.