07 January 2026, 12:37

Schulze plant Sozialreformen und Rentenanpassungen für Sachsen-Anhalt

Mehrere Oldtimer sind vor einer Wand mit verschiedenen Accessoires geparkt, mit einer Säule auf der linken Seite.

Schulze fordert mehr Aufmerksamkeit für ostdeutsche Rentner - Schulze plant Sozialreformen und Rentenanpassungen für Sachsen-Anhalt

Sven Schulze, Spitzenkandidat der CDU in Sachsen-Anhalt und aktueller Wirtschaftsminister des Landes, hat seine Pläne für Reformen in der Sozial- und Rentenpolitik vorgestellt – falls er zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Dazu gehören schärfere Arbeitsauflagen für junge, erwerbsfähige Empfänger des Bürgergelds sowie eine fairere Rentenregelung für ostdeutsche Rentner.

Die Bundesführung der CDU trifft sich an diesem Freitag in Mainz zu einer zweitägigen Klausur, um zentrale wirtschaftspolitische Weichenstellungen zu finalisieren.

Schulze kündigte an, dass unter seiner Führung junge und gesunde Bürger, die Grundsicherung erhalten, künftig verpflichtende Arbeitsleistungen erbringen müssten. Dazu könnten Qualifizierungsmaßnahmen, aktive Stellensuche oder gemeinnütziges Engagement zählen. Ziel sei es, sicherzustellen, dass Leistungsbezieher in produktive Tätigkeiten eingebunden werden.

Bei der Rentenpolitik verwies Schulze auf die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Viele ostdeutsche Rentner seien ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen, während ihre westdeutschen Altersgenossen oft zusätzlich betriebliche oder private Vorsorge hätten. Sein Vorschlag sieht vor, dass die geplante Rentenkommission diese regionalen Disparitäten angeht.

Darüber hinaus zeigte sich Schulze offen für eine flexible Anhebung des Renteneintrittsalters – eine Idee, die in die aktuellen Debatten über die Zukunftssicherung des Rentensystems angesichts des demografischen Wandels passt.

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Der CDU-Bundesvorstand wird sich ab Freitag in Mainz versammeln, um über diese und weitere wirtschaftspolitische Vorhaben zu beraten. Die Klausur soll die Position der Partei vor anstehenden Landes- und Bundentscheidungen prägen.

Schulzes Pläne würden die Bedingungen für Sozialleistungsempfänger verschärfen und gleichzeitig Rentenreformen vorantreiben, die die besonderen Herausforderungen Ostdeutschlands berücksichtigen. Die CDU-Klausur in Mainz wird zeigen, wie diese Vorschläge in die Gesamtstrategie der Partei eingebettet werden. Die dort getroffenen Beschlüsse könnten künftige politische Weichenstellungen in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus beeinflussen.