Stephan Weil tritt als Ministerpräsident zurück – und bleibt Hannover-96-Fan mit Herzblut

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Ein einzelnes Buch mit einem sichtbaren Rücken und Umschlag.

Drei Fragen an Stephan Weil im Jahr 2026 - Stephan Weil tritt als Ministerpräsident zurück – und bleibt Hannover-96-Fan mit Herzblut

Stephan Weil ist als Ministerpräsident Niedersachsens zurückgetreten – nach Jahren im Amt. Sein Rückzug erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Olaf Lies sich auf die Übernahme des Amtes im Mai 2025 vorbereitet. In jüngsten Interviews äußerte sich Weil zu Landespolitik, Kommunalwahlen und sogar zu seinem Herzensverein, Hannover 96.

Weil ist überzeugt, dass die Politik auf Landesebene auf dem richtigen Weg ist. Als entscheidende Faktoren nennt er die neu gewonnene finanzielle Flexibilität und die stärkere Unterstützung durch den Bund. Gleichzeitig betont er, wie wichtig es sei, dass die nationale Führung mit Beständigkeit und Gelassenheit agiere, um Unsicherheiten in der Bevölkerung abzubauen und fundierte Entscheidungen zu gewährleisten.

Der scheidende Ministerpräsident verfolgt auch mit Spannung die anstehende Oberbürgermeisterwahl in Hannover. Er erwartet ein enges und faires Rennen zwischen der SPD und den konkurrierenden Parteien. Weil zeigte sich zuversichtlich, dass der SPD-Kandidat Axel von der Ohe die Nase vorn haben werde, und gab sich hoffnungsvoll, dass seine Partei das Rathaus zurückerobern könne.

Jenseits der Politik bleibt Weil ein leidenschaftlicher Anhänger von Hannover 96. Er hofft, dass der Verein interne Konflikte vermeidet und sich auf die sportliche Leistung konzentriert. Mit etwas mehr Glück und präziserem Spiel, so Weil, könne die Mannschaft in der Tabelle aufsteigen. Der Aufstieg bleibt für ihn oberstes Ziel – besonders nach acht Abstiegen und sieben Aufstiegen, die er als Fan miterlebt hat.

Weils Abschied markiert das Ende einer Ära in der niedersächsischen Führung. Sein Nachfolger, Olaf Lies, wird Mitte 2025 das Amt übernehmen. Unterdessen richtet Weil seinen Blick nun auf die Kommunalwahlen und die Geschicke seines Fußballvereins, dem er sowohl sportlich als auch organisatorisch bessere Ergebnisse wünscht.