Frankfurts „Ginnheimer Spargel“ bleibt für immer geschlossen – wer trägt die Schuld?

Frankfurts „Ginnheimer Spargel“ bleibt für immer geschlossen – wer trägt die Schuld?
Frankfurts ikonischer „Ginnheimer Spargel“ bleibt wohl dauerhaft geschlossen
Der markante Fernsehturm, offiziell Europa-Turm genannt, steht seit 1999 leer. Ein Streit um die Finanzierung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt gefährdet nun jede Chance auf eine Wiedereröffnung, bevor die Bundesförderung 2025 ausläuft.
Der Turm war einst eine beliebte Attraktion und gehörte zu einer Generation von Fernmeldetürmen, die mit Aussichtsplattformen, Restaurants und sogar Nachtclubs ausgestattet waren. Doch strengere Sicherheitsvorschriften und hohe Instandhaltungskosten machen solche Einrichtungen heute unwirtschaftlich. Viele ähnliche Türme stehen leer, da Signale längst über Glasfaserkabel oder Satelliten übertragen werden – und so die Mieteinnahmen wegbrechen.
Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 bezifferte die Sanierungskosten des „Ginnheimer Spargels“ auf 50 Millionen Euro. Die Bundesregierung hatte zugesagt, die Hälfte zu übernehmen, wenn sich das Land Hessen und die Stadt Frankfurt die restlichen Kosten teilen. Doch die Verhandlungen stockten, und das Projekt liegt seitdem auf Eis. Die Deutsche Telekom, die viele der deutschen Türme verwaltet, geht nun davon aus, dass der Standort auch nach 2025 geschlossen bleibt.
Anderswo stehen die Türme in Hamburg und Dresden kurz vor der Wiedereröffnung – ebenfalls mit Bundesförderung für die Hälfte der Sanierungskosten. Nur noch vier deutsche Fernsehtürme sind für Besucher zugänglich: der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz, der Düsseldorfer Rheinturm, der Dortmunder Florianturm und der Stuttgarter Fernsehturm auf dem Frauenkopf.
Ohne eine finanzielle Einigung wird der „Ginnheimer Spargel“ voraussichtlich auch über 2025 hinaus geschlossen bleiben. Mit dem Wegfall der Bundesmittel entfällt die letzte realistische Chance auf eine Wiederbelebung. Nur noch vier Türme in Deutschland sind öffentlich zugänglich – viele ältere Bauwerke kämpfen um eine nachhaltige Nutzung.

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