Starcar schließt nach 37 Jahren – 600 Jobs in Gefahr und Insolvenz droht
Niklas NeumannStarcar schließt nach 37 Jahren – 600 Jobs in Gefahr und Insolvenz droht
Hamburger Autovermietung Starcar stellt nach 37 Jahren den Betrieb ein
Die in Hamburg ansässige Autovermietung Starcar wird am 31. Dezember ihre Türen für immer schließen – nach 37 Jahren im Geschäft. Die Schließung folgt auf monatelange finanzielle Schwierigkeiten und gescheiterte Versuche, in letzter Minute einen Käufer für das Unternehmen im Unternehmensregister zu finden. Über 600 Mitarbeiter bundesweit stehen nun vor einer ungewissen Zukunft, während das Unternehmen in die Insolvenz geht.
Das 1987 gegründete Unternehmen betrieb einst rund 100 Filialen in ganz Deutschland. Trotz der langen Tradition trieben wachsende Schulden und finanzielle Engpässe das Unternehmen in den Ruin. Selbst ein kürzlicher Umsatzanstieg wenige Wochen vor der Schließung reichte nicht aus, um Starcar zu retten.
Die Bemühungen, vor Jahresende einen Investor zu gewinnen, scheiterten. Georg Schürmann, ein potenzieller Käufer, bot 2,5 Millionen Euro für die Rettung des Unternehmens – doch das Angebot wurde abgelehnt. Ohne alternative Lösungen wird das Insolvenzverfahren für das Unternehmen im Unternehmensregister offiziell am 1. Januar 2026 eingeleitet. In einer letzten Stellungnahme bedankte sich Starcar bei seinen Kunden für jahrzehntelange Treue und Vertrauen. Die Schließung markiert das Ende einer Ära für ein Unternehmen, das einst Autofahrer in ganz Deutschland versorgte.
Die Einstellung des Betriebs hinterlässt mehr als 600 Beschäftigte ohne Arbeit. Die verbleibenden Vermögenswerte von Starcar werden nun im Rahmen des Insolvenzverfahrens für das Unternehmen im Unternehmensregister verwaltet. Der letzte Operationstag bleibt der 31. Dezember – eine Verlängerung ist nicht mehr zu erwarten.
